von Haro (Montag, 24. September 2007 19:00)
Ein Bericht von Sandra Sosnowski:
Die Studentische Sektion wurde komplett von Studenten geleitet und moderiert. Sie befasste sich mit drei studentischen Projekten, die im Einzelnen vorgestellt wurden.
In den Projekttutorien der Berliner Universität haben Studenten die Möglichkeit für zwei Semester eigenständig volkskundlich an einem von ihnen ausgewählten Projekt zu arbeiten. Im Rahmen eines solchen Tutoriums entstanden ausführliche Arbeiten zu Phänomenen wie Backpacking und Globalen Nomaden. Die Ergebnisse des Projektes wurden von Andrea Vetter und Sarah Kröger, zwei der mitwirkenden Studentinnen, vorgestellt.
Der zweite Vortrag Feldnotizen befasste sich mit einem weiteren Projekt der Berliner Universität. Es wurde von Sebastian Mohr vorgestellt. Unter dem Titel “Feldnotizen” veröffentlichen Berliner Studenten der Volkskunde studentische Beiträge. Ganz nach dem Motto “Was passiert eigentlich am Ende mit meiner Hausarbeit?” trägt eine Redaktion verschiedenste studentische Arbeiten in einem Heft zusammen. Dieses ist dann für einen geringen Preis zu erwerben oder in der Universitätsbibliothek auszuleihen. Man will erreichen, dass auch studentische Beiträge mehr Beachtung erfahren und die Berliner Studenten hoffen, dass das Projekt vielleicht auch an anderen Universitäten umgesetzt wird.
Im dritten Vortrag beschrieb Ute Neumann das Curriculum Visuelle Anthropologie des Institutes für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der Universität Göttingen. Vier Semester lang setzen sich die Studenten hier mit der Entwicklung und dem Dreh von Dokumentarfilmen auseinander. Am Ende steht die Produktion eines eigenen Dokumentarfilms.