Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Vorträge'

Interessiert sich die DGV noch für die IVB?

von Fee (Dienstag, 25. September 2007 20:42)

Auch unsere Besucher sind fleißig. Ein Gastbeitrag von Felix Lohmeier zu den Vorträgen von James R. Dow und Barbara Chen sowie Katja Dühlmeyer und Christian Rüter.

In den Plenarvorträgen zu Fachbibliografien am Dienstag Nachmittag stand die Frage nach der (elektronischen) Zukunft der Internationalen Volkskundlichen Bibliographie (IVB) im Fokus. Als Anregung sprachen dazu zunä¤chst James R. Dow und Barbara Chen aus Ames, Iowa als Vertreter der MLAIB, der größten internationalen Datenbank für die Humanities, über die geschichtliche Entwicklung der MLAIB und aktuelle Pläne. [weiterlesen]

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Plenarvortrag

von Marlene (Dienstag, 25. September 2007 19:30)

Ein Beitrag von Birgit Rein und Simon Falch

brink.jpgEin Vortrag über Fotografie ohne Fotos? Ein gewagter Versuch war es von Frau Dr. Cornelia Brink auf Fotografien von Gewalttaten, Kriegsverbrechen und Demütigungen in ihrem Vortrag gänzlich zu verzichten. [weiterlesen]

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Panel III - Repräsentationspraxen. Wissens- und Vermittlungsformate kultureller Realitäten

von Fee (Dienstag, 25. September 2007 19:08)

Ein Beitrag von Birgit Rein

Lässt sich Realität darstellen?

Anschaulich moderiert von Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber wurde in dem Panel “Repräsentationspraxen. Wissens- und Vermittlungsformate kultureller Realitäten” die Frage nach dem Medium, dass am Besten geeignet erscheint, diskutiert. [weiterlesen]

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ProdUser

von Marlene (Dienstag, 25. September 2007 19:05)

Ein Beitrag von Birgit Rein und Marlene König

“Alles Digitale bedeutet Arbeit und alles Analoge steht für den Rest, also Freizeit etc.”, so formulierte ein Interviewter von Dr. des. Birgit Huber seine Wahrnehmung und unterstrich anschaulich die Translokation multimedialer Produktion. [weiterlesen]

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Sektion VI: “Vor-Bilder” - Bernd Rieken

von Fee (Dienstag, 25. September 2007 17:04)

Ein Beitrag von Joachim Deiss

Die Sektion VI beschäftigte sich Dienstag morgens um 9:00 h mit dem Thema “Vor-Bilder”. Unter der Moderation von PD Dr. Alfred Messerli wurden verschiedene Aspekte dieses Themas beleuchtet. Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Bernd Rieken referierte in “Überall war Entenhausen” über die Comics des Zeichners Carl Barks in der Übersetzung von Erika Fuchs. [weiterlesen]

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Sektion III: Konstruktionen vom Eigenen, vom Fremden und von der Heimat

von Judith (Dienstag, 25. September 2007 11:13)

Ein Bericht von Esther Kronsbein:
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In einem vollbesetzten Hörsaal stellten unter freundlicher Anleitung von Moderatorin und Kommentatorin, Prof. Dr. Silke Göttsch (Kiel), drei Referenten ihre Forschungsergebnisse zur Migrationsforschung vor.

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Viola Hofmann

von Peter (Montag, 24. September 2007 22:22)

Das Kostüm der Macht. Das Erscheinungsbild von PolitikerInnen von 1949-2005 im Magazin “Der Spiegel”.

Joschka Fischers “langer Lauf zu sich selbst” wurde von den Medien ausführlich begleitet, auch durch Fotografien. Die Bilder des Außenministers im Marathon-Dress gehören zu einer Form der Selbstdarstellung politischer Repräsentanten, zu der sich auch die aktuellen Fotos von Vladimir Putin und Nico Sarko zählen lassen, auf denen beide Politiker mit nacktem Oberkörper posieren. Ganz anders sah die Medienpräsenz deutscher Kabinettsmitglieder in der Zeit der Adenauer-Kanzlerschaft aus: Anzug war Pflicht, bei Staatsempfängen trugen die Herren Cut und Zylinder. [weiterlesen]

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Katrin Amelang

von Peter (Montag, 24. September 2007 22:19)

“Vergewisserte” Alltagspraxen chronisch Kranker, oder: Die Verhandlung von medizinischem Wissen zwischen Sprechzimmer, Internet und Alltagsverstand.

Medizinwissenschaftliches Wissen kann heute nicht mehr als stabil gelten - zu schnell verändern sich dafür in diesem Fach Stand und Umfang aktueller Informationen. Das fährt dazu, dass vor allem im Fall chronischer Krankheiten die Grenze zwischen Laie und Experte durchlässig wird: Bleibt der Experte nicht stets auf dem aktuellen Stand der Forschung, wird er schnell zum Laien in speziellen Fragen. [weiterlesen]

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Sektion I: Rolle der Medien/Publikum

von Haro (Montag, 24. September 2007 22:11)

Ein Beitrag von Julia Baumberger

Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Irene Götz wurden die Referenten vorgestellt. Den Anfang machte Frau Dr. Anita Bagus, die zum Thema “‘Familie Dr. Kleist’ und Co. - Zur Verortung des fiktionalen Alltags am Beispiel von TV-Serien” referierte. Im Anschluss schilderte Claus-Marco Dieterich M.A. die Rolle des Publikums im Zeitalter seiner medialen Inszenierbarkeit am Beispiel des “Public Viewing”. Gerrit Herlyn M.A. beendete die Sektion mit einer Untersuchung zu Film- und Medienbildern in der biographischen Kommunikation.

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Medienwirklichkeit und Lebenswirklichkeit. Gesundheit und Wohlergehen zwischen medialer Konstruktion und Alltagspraxis

von Marlene (Montag, 24. September 2007 14:52)

Timo HeimerdingerDie drei Referenten, Dr. Eberhard Wolff, Prof. Dr. Timo Heimerdinger und Dr. Helmut Groschwitz legten uns auf unterhaltsame Art und Weise drei völlig verschiedene Untersuchungsgegenstände und Zeitbezüge zum Panelthema dar.
Da eine allein stehende Dame, der die “multimediale Gesundheitsberatung” von Dr. med. Bircher-Benner um 1930 aus ihrer Depression hilft. Dort, das seit Jahrzehnten bestehende Problem: “Ein Kind kommt bekanntlich nackt auf die Welt, und auch Helmut Groschwitznoch ohne Bedienungsanleitung.” (Prof. Dr. Heimerdinger). Und zu guter Letzt das brandaktuelle Thema: “Zeitmanagement”, dessen Beratungsmedien uns laut Dr. Groschwitz beibringen wollen, wie wir die übertriebenen, zeitlich dichten bis sich überschneidenden Ansprüche unseres heutigen Alltages durch Organisation doch noch in die täglichen 24 Stunden bringen können.
Kritik, die in der anschließenden Diskussion formuliert wurde, wurde selbst bei sichtbarer und sympathischer Ratlosigkeit der Referenten, konstruktiv aufgenommen und diskutiert. Erschütternd einzig und allein, dass die Erwähnung der Themen Feminismus und Geschlechterforschung immer noch nicht oder besser: wieder nicht mehr ohne sichtbar abwertende Reaktionen im Plenum erfolgen kann.

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