Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Kongresskino'

Zur Inszenierung des Alltags zwischen Poesie, Betroffenheit und Gleichgültigkeit

von Haro (Freitag, 28. September 2007 9:36)

Ein Beitrag von Anna Hohmnann und Johanne Lefeldt

Einen Programmpunkt etwas anderer Art stellte die öffentliche Podiumsdiskussion am Kongress- Dienstag dar, zu der drei Filmemacher zum Thema “Dokumentarfilme: Zur Inszenierung des Alltags zwischen Poesie, Betroffenheit und Gleichgültigkeit” eingeladen waren. Professor Dr. Michael Simon leitete die durchgängig interessante und spannende Diskussion zwischen den Dokumentarfilmern Hans-Dieter Grabe, Bettina Blümner und Marius Risi. [weiterlesen]

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Podiumsdiskussion

von Anne (Donnerstag, 27. September 2007 10:31)

Ein Beitrag von Sabrina Schmidt

Dokumentarfilme: Zur Inszenierung des Alltags zwischen Poesie, Betroffenheit und Gleichgültigkeit

Eingeleitet wurde die Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Michael Simon, der im Dokumentarfilm eine Schnittstelle von Alltagskulturwissenschaft und Medienpraxis sieht. Sowohl der Filmemacher als auch der Kulturwissenschaftler bevorzugen das Feld als Ort ihrer Studien und die Begegnung mit Menschen steht bei beiden im Vordergrund. Zur Diskussion wurden drei Dokumentarfilmer ganz unterschiedlicher Herkunft gebeten: [weiterlesen]

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Authentizität vermitteln - die Podiumsdiskussion zu Dokumentarfilmen

von Haro (Donnerstag, 27. September 2007 9:09)

Ein Beitrag von Anna Kassaras

Professor Dr. Michael Simon moderierte die Diskussionsrunde an diesem Abend und machte zu Beginn deutlich, dass Dokumentarfilmer und Ethnographen Vieles gemeinsam haben; so zum Beispiel die Arbeit mit Menschen, die in ihrem Alltag beobachtet werden, wie auch das Bemühen denjenigen eine Stimme zu geben, die sonst nicht gehört werden.

Er stellte den Teilnehmern Fragen rund um das Thema Dokumentar-Film. Wie wird der Dokumentarfilm vom Publikum aufgenommen? Was ist eigentlich ein Dokumentarfilm und wie grenzt er sich von anderen Film-Genres ab? Wie ist das Verhältnis von Nähe und Distanz der Autoren zu den Protagonisten? Werden nicht oft zu hohe Erwartungen der Protagonisten geschürt?
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Do Sanh - der letzte Film

von Judith (Mittwoch, 26. September 2007 14:11)

Ein Beitrag von Florian Neeb:

Der Regisseur Hans-Dieter Grabe erzählt mit seinem Dokumentarfilm “?Do Sanh - der letzte Film”? die Geschichte eines Mannes, dessen Leben schon in früher Kindheit maßgeblich durch schwere Verletzungen aus dem Vietnamkrieg geprägt wurde. Diese seelischen und körperlichen Wunden sollten ihn für immer zeichnen. Grabe gelang es die zahlreichen Zuschauer auf eindrucksvolle Weise zum Nachdenken zu bewegen und schaffte mit seinen Bildern eine Atmosphäre, die noch lange nachwirkt. Im Anschluss an den Film stand der Regisseur für offene Fragen zur Verfügung und gab dem Publikum weitere persönliche Einblicke in seine Beziehung zu Do Sanh.

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Kinoplakate erwerben!

von Anne (Mittwoch, 26. September 2007 12:28)

kinorechts_klein1.jpgDreizehn Dokumentarfilme konnte das Kongresskino während den letzten drei Tagen zeigen. Als Erinnerung an die beeindruckenden Bilder und tiefgründigen Diskussionen können Sie das Plakat zum Kino nun auch erwerben. Wer Interesse hat, kann es unter info@bilder-buecher-bytes.de anfordern. Wir sammeln die Anfragen und melden uns Anfang des kommenden Semesters mit näheren Informationen von Plakatpreis bis hin zu Paketversand. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!

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Schule aus, ins Leben raus!

von Marlene (Dienstag, 25. September 2007 18:52)

Ein wunderbarer Einblick in die Zeit nach der Schule und vor dem “richtigen Erwachsensein”. Zwei Jugendliche wurden von Sandra Eckardt fünf Monate, ab ihrem Hauptschulabschluss, begleitet. [weiterlesen]

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Do Sanh - der letzte Film

von Marlene (Dienstag, 25. September 2007 18:26)

do_sanh.jpgâ?¦ ist der letzte einer Reihe von Dokumentarfilmen über den, lebenslang an Kriegverletzungen leidenden, Vietnamesen Do Sanh.
Hans-Dieter Grabe ist die Gratwanderung, vor der er sich fürchtete, gelungen. [weiterlesen]

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Kinoprogramm ist online

von Thomas (Freitag, 14. September 2007 1:02)

KongresskinoDas Programm des Kongresskinos ist online - mit Texten zu allen Filmen und einigen Filmfotos. Statt eines eigenen Kommentars zum Kinoprogramm zitieren wir hier Prof. Michael Simon aus dem Vorwort des Programmheftes:

Intensiver als jemals zuvor werden bei diesem Zusammentreffen filmische Arbeiten zur Diskussion gestellt. Gleichberechtigt stehen sie neben den ausgewählten Referaten und unterstreichen damit die für diesen Medienkongress wichtige Botschaft, dass sich wissenschaftliches Forschen, Präsentieren und Kommunizieren in der Gegenwart nicht allein auf gesprochene oder geschriebene Texte beschränken kann. Gleichwohl bieten die einzelnen Beiträge keinen repräsentativen Querschnitt durch das filmische Schaffen im Fach, da in erster Linie Nachwuchswissenschaftler/inne/n die Chance gegeben wurde, sich an dieser Stelle vorzustellen. Daneben finden sich zwei Produktionen von Autoren, die an der Podiumsdiskussion zum Dokumentarfilm am 25. September um 20 Uhr mitwirken werden und freundlicherweise der Vorführung ihrer Werke zugestimmt haben. Das Kongresskino ließ sich nur durch die tatkräftige Unterstützung von vielen Mainzer Studierenden verwirklichen, denen an dieser Stelle herzlich zu danken ist, namentlich Anika Kleinert und Silke Rieth.

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