ProdUser
von Marlene
Ein Beitrag von Birgit Rein und Marlene König
“Alles Digitale bedeutet Arbeit und alles Analoge steht für den Rest, also Freizeit etc.”, so formulierte ein Interviewter von Dr. des. Birgit Huber seine Wahrnehmung und unterstrich anschaulich die Translokation multimedialer Produktion.
Die kulturelle Fixierung von Web 2.0 befinde sich mitten in einem Prozess, betonte Dr. Christoph Köck. Er zeigte die spezifischen Eigenschaften von On- und Offlinern auf und schloss seinen Vortrag mit einem Appell an die Wissenschaft, neue Akzente in dem Bereich zu setzen, denn das Potential dazu bestehe.
Als Nachfolger des “guten alten” Tagebuches sieht Dr. Klaus Schönberger die Weblogs und erklärte so die weibliche Überzahl an ProdUsern. So wurde im Anschluss eine angeregte Gender-Disskussion geführt.
Alle drei Referenten betonten, dass sich im Netz eine Besonderheit ergebe, weil die Mitarbeit ja Miturheberschaft von allen möglich sei.

