Panel III - Repräsentationspraxen. Wissens- und Vermittlungsformate kultureller Realitäten

von Fee

Ein Beitrag von Birgit Rein

Lässt sich Realität darstellen?

Anschaulich moderiert von Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber wurde in dem Panel “Repräsentationspraxen. Wissens- und Vermittlungsformate kultureller Realitäten” die Frage nach dem Medium, dass am Besten geeignet erscheint, diskutiert.
Dr. Michi Knecht erläuterte die besonderen Vorzüge, die “gegenwartskulturellen Relevanz ethnographischer Texte am Beispiel der Stammzellenforschung und der sozialen Einbindung durch eine aktive Rolle in der teilnehmenden Beobachtung.
Die Brücke schlug Torsten Näser, der die Ethnografischen Medien Film und Text verglich und deren Stand in der wissenschaftlichen Commumity darstellte, bevor dann Dr. Edmund Ballhaus ein klares Plädoyer für den ethnografischen Film hielt. Er schilderte seine Vorgehensweise, die nach der Feldforschung, der vorfilmischen Realität, zum Dreh übergeht. Dann ist “die Situation künstlich und entspannt”.
Als weiteres ethnografisches Medium stellte Thomas Overdick die Fotos des “visuellen Ethnografen” Martin Rosswog vor. Sehen, als sinnliches Erleben, hat für ihn durchaus kulturelle Realität außerhalb des Mediums Text.
Potential und Grenzen wurden in der Podiumsdiskussion vertieft, die Referenten waren sich aber einig darin, dass sich die verschiedenen Medien nicht hierarchisieren lassen.

Datum: Dienstag, 25. September 2007, 19:08 Uhr
Themengebiet: Vorträge Trackback: Trackback-URL
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